Donnerstag, 6. Juni 2013

Frankenweenie Kritik


Handlung
Tim Burton - Das Kreativ-Genie unter allen Regisseuren - meldet sich zurück: Mit dem liebenswert skurrilen Animations-Abenteuer Frankenweenie bringt der Ausnahmekünstler in der durch ihn zur Meisterschaft entwickelten Stop-Motion-Technik und in spektakulärem 3D sein lang gehegtes Herzensprojekt endlich auf die große Leinwand! Nachdem der junge Victor seinen geliebten Vierbeiner Sparky unerwartet verliert, holt er seinen besten Freund durch die Macht der Wissenschaft zurück ins Leben - mit einigen kleinen Besonderheiten. Er versucht seine selbst geschaffene Kreation zu Hause zu verstecken, doch Sparky büchst aus. Und bald erleben Victors Mitschüler, seine Lehrer und die gesamte Stadt die monströsen Auswirkungen seines Experiments. Mit Frankenweenie bringt Meisterregisseur Tim Burton (Alice im Wunderland, Nightmare Before Christmas) eine herzerwärmend schöne Geschichte über einen Jungen und seinen Hund auf die große Leinwand. Frankenweenie ist eine faszinierende Mischung aus klassischer schwarz-weiß gedrehter Stop-Motion-Technik und 3D-Animation im unverwechselbaren Tim Burton Stil. Im Original werden vier der Sprecherrollen von namhaften Schauspielern übernommen, mit denen Tim Burton bereits für frühere Filme zusammen gearbeitet hat: Winona Ryder (Beetlejuice, Edward mit den Scherenhänden), Catherine O’Hara (Beetlejuice, Nightmare Before Christmas), Martin Short (Mars Attacks!) und Martin Landau (Ed Wood, Sleepy Hollow).

Kritik
Tim Burtons Liebe zum gruseligen, düsteren und außergewöhnlichen ist bekannt (Edward mit den Scherenhänden, Corpse Bridge - Hochzeit mit einer Leiche usw.). So war es keine große Überraschung das Frankenweenie eine Mischung aus Horror und Komödie darstellt, denn was wäre ein Burton Film ohne die düstere Untermalung.

Als diesen Streifen 1984 als Kurzfilm auf die Leinwand bringen wollte, wurde er gefeuert - für Disney war der Film zu düster, überhaupt nicht für Kinder geeignet und viel zu brutal. Aber die Zeit bringt Veränderungen mit sich und so ist es, dass 30 Jahre später, keiner mehr den Film zu horrormäßig findet und Disney grünes Licht gibt.
Vergleicht man nun beide Filme fällt auf, dass das Original von 1984 nur 30 Minuten lang ist und es der neue Film auf 90 Minuten bringt. Genauso das Budget - mit knapp 67 Mio. Dollar kann man weitaus mehr anfangen als mit 1 Mio. Dollar.
In der neuen Verfilmung haben wir es mit einer Stopp-Motion-Produktion zu tun, welche mit viel Liebe und Leidenschaft zum Detail umgesetzt wurde. Ebenso gut ist die visuelle Umsetzung, denn der Film wurde komplett in schwarz-weiß produziert und bringt dadurch noch mehr den Charme, besonders in den düsteren Sequenzen, herüber.

Der Soundtrack untermalt Frankenweenie sehr gut und kommt nicht zu aufdringlich daher. Es ist nicht unbedingt die Filmmusik, die einem nach dem Kinobesuch im Kopf bleibt, aber sie drückt die Gefühlswelt des Film gut aus.

Fazit
Ein sehr gelungener Tim Burton Film, der nicht unbedingt was für das ganz kleine Publikum ist. Wunderbare Charaktere, eine gute visuelle Umsetzung und eine wundervolle Geschichte über Victor und Sparky.
Bewertung: 8/10 Punkten

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