Freitag, 16. August 2013

Drift - Besiege die Wellen Kritik

Handlung
Anfang der 1970er Jahre hat Andy Kelly eine Vision: Er wird ein richtiges Label kreieren, das genau den Lifestyle der Surfer an der australischen Westküste verkörpert. Perfekte Boards und lässige Klamotten für ein Leben am Meer und mit den Wellen. Andys hartnäckige Begeisterung reißt Mutter, Bruder und Freunde mit. Langsam beginnen die Monate harten Schuftens sich auszuzahlen. Doch der wachsende Erfolg des kleinen Teams ruft mächtige Konkurrenz und auch den lokalen Drogenboss auf den Plan. Kumpel Gus hat nämlich neben dem Surfen noch eine zweite, gefährlichere Leidenschaft - Heroin. Und das könnte nicht nur für ihn selbst tödlich enden …

Kritik
Mit Drift - Besiege die Wellen kommt nun wieder mal ein neues Surferdrama auf Blu-ray in den Handel - doch nach Mavericks und Soul Surfer wollte man hier wohl etwas andere Wege einschlagen.

Nach dem Trailer hatte man viel Hoffnung in den Film gelegt, denn es kam das Gefühl, dies könnte mal wieder ein spannender, in sich verstrickter und schön anzusehender Film werden, der gerade durch viel Potential zum Ausdruck bringen wolle.

In Wirklichkeit spiel hier nur eine Nebenrolle, was gerade im Trailer wohl nicht unbedingt herüber kommen sollte, denn da hatte man doch stark das Gefühl, dass er einer der Hauptakteure im Film sein wird. Ja und wäre das nicht schon genug sind die Dialoge so schwach, dass man eigentlich nur sagen kann, das sich hier total unterfordert gefühlt hat und das überhaupt nicht sein „Niveau“ von einem Film ist.

Insgesamt sind die Dialoge von allen Darstellern ziemlich schwach und auch die schauspielerischen Darbietungen sind nicht gerade das, was einen vom Hocker reißt. Viel zu flache und lange Dialoge durchziehen den Film wie ein Kaugummi. Der Anfang wirkt wenig Stimmig und man versucht irgendwie die Handlung und Szenen nachzuvollziehen. Erst in der letzten Hälfte des Films kann man sich dann voll und ganz auf den Film einlassen und die Szenen auf sich wirken lassen.

Einzig und allein die wunderschönen Natur- und Wellenaufnahmen von Australien machen den Film visuell zu einem sehenswerten Film. Die Kamerafahrten in diesem Bereich sind überaus gut gelungen und so kam des Öfteren das Gefühl auf, man würde in der Welle mit Surfen.

Auch die musikalische Untermalung ist gut gelungen und passt insgesamt gut zu den Szenen.

Fazit
Drift - Besiege die Wellen fehlt es an Spannung und Einzigartigkeit. Einzig die musikalische Darbietung, sowie die wunderschönen Naturaufnahmen Australiens sind gut gelungen. Definitiv kein Film, den man sich ein 2. mal anschaut.

Bewertung: 4/10 Punkten

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