Sonntag, 18. August 2013

Get the Gringo Kritik

Handlung
Es hätte ein toller Tag für Driver werden können. Nach einem Millionen-Coup versucht er, sich für einen „Sommerurlaub“ Richtung Mexiko abzusetzen - und wird prompt erwischt. Nach einer spektakulären Verfolgungsjagd landet er schließlich doch in Mexiko, allerdings hinter schwedischen Gardinen. Und zwar hinter denen des härtesten Knasts aller Zeiten. Driver gedenkt keineswegs ewig hier zu schmoren, doch seine Auftraggeber „draußen“ haben auch noch eine Rechnung mit ihm offen …

Kritik
Get the Gingo ist seit langen mal wieder ein Film mit . Der Film versucht im Bereich Action bzw. Thriller Fuß zu fassen und wirkt mit seiner Altersbeschränkung ab 18 Jahren auch ziemlich brutal.

In diesem Film bekommt man einige blutige Szenen zu sehen, die gut gemacht sind und den Zuschauer auch gut unterhalten. Die Handlung spielt sich hauptsächlich in einer Gefängnisstadt in Mexico ab. Es wird versucht die Story anders und interessanter herüber zu bringen, was dem Film auch ganz gut gelingt. Der Film zeichnet sich insgesamt durch einige rasante und actionreiche Kamerafahrten aus. Das Flair von Mexico wird gut eingefangen und bietet dem Film eine gute bildliche Grundstory.

Die Spannung ist nicht unbedingt nervend zerreibend sondern eher auf einem mittelmäßigen Niveau anzusiedeln und man sollte auch nicht unbedingt darüber nachdenken, ob denn alle Handlungsstränge nachvollziehbar sind.
Das zeichnet den Film eigentlich schon im Großen und Ganzen aus, denn er ist kein Film, der einem im Kopf bleiben wird und den man sich gerne mehr als nur einmal anschaut. Er ist so ein typischer B-Movie, der als Blu-ray völlig ausreichend ist.
Den Humor liebt man entweder oder man hasst ihn. Das muss jeder für sich selbst entscheiden. Uns hat die humorvolle Seite des Films gefallen.
Mel Gibson spielt seine Rolle souverän und rettet den Film ein wenig. Ich bin mir nicht sicher, ob der Film genauso "gut" gewesen wäre, wenn jemand anderes die Hauptrolle übernommen hätte. Er bringt die Coolness und Selbstironie sehr authentisch herüber.

Fazit
Kein großer Hollywood-Blockbuster, aber ein ansehnlicher Film mit einem recht guten Mel Gibson. Eine spannende Handlung, einige brutale Szenen und nette kamerafahrten zeichnen den Film im Grunde aus.

Bewertung: 7/10 Punkten

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen