Freitag, 30. August 2013

Pain & Gain Kritik

Handlung
Bodybuilder Daniel Lugo () und sein Kumpel Adrian Doorbal () sind die besten Freunde. Sie wohnen im sonnigen Süden von Florida. Doch anstatt das Leben in vollen Zügen genießen zu können, rackert sich Lugo im Fitnessclub Sun Gym den Hintern ab. Der Job wirft nicht viel Geld ab und so ist der Muskelprotz am Ende des Tages ganz und gar nicht zufrieden mit sich und seinem Leben. Zusammen Doorbal heckt er schließlich einen Plan aus, um Victor Kershaw (), seines Zeichens steinreicher Geschäftsmann und regelmäßiger Besucher der Muckibude, zu entführen und per Folter dazu zu bringen. ihnen all sein Geld zu überweisen. Der Plan scheint idiotensicher und mit der tatkräftigen Unterstützung des frisch aus dem Knast entlassenen Paul Doyle () scheint das aberwitzige Vorhaben tatsächlich zu gelingen. Doch Kershaw überlebt das Martyrium. Ihm gelingt die Flucht und prompt hetzt er dem aufgepumpten Trio den Privatermittler Ed Du Bois () auf den Hals, der sie finden und zur Strecke bringen soll.

Kritik
Wer die Filme von kennt erwartet viel Action, Zerstörung und Special Effects am laufenden Band. Doch schon beim ersten Trailer von Pain & Gain wurde einem klar, dass Bay hier eine etwas andere Richtung einschlagen möchte. Dadurch, dass die Handlung auf einer wahren Begebenheit beruht, bekommt man einen ganz anderen Blickwinkel auf den Film.

In den Hauptrollen haben wir keinen geringeren als sowie und . Besonders Dwayne Johnson spielt seine Rolle so gut, dass man fast sagen kann, dass es eine seiner besten schauspielerischen Darbietungen seit langen ist. Aber auch die anderen machen ihren Job sehr gut und überzeugen mit Humor und starker Manneskraft. Leider kommt uns (Die Hochzeit unserer dicksten Freundin) viel zu kurz und hätte doch den einen oder anderen Auftritt mehr haben können.

Die Handlung ist vollgepackt mit schwarzen Humor, einigen blutigen Szenen und viel an überzeugenden Dialogen. Auch wenn die Gags nicht immer gut gezündet haben und die Verbindung zwischen Humor, Brutalität und ruhigeren Szenen nicht immer so gut gelungen sind. An manchen Stellen wurde uns der Film zu sehr ins lächerliche gezogen und die Darsteller als dumme, sympathische Typen verkauft, wenn man doch bedenkt, dass man es hier mit einer wahren Begebenheit zu tun hat. Natürlich war das wahrscheinlich auch Sinn und Zweck von Michael Bay, doch hätte es an vielen Stellen einfach nicht sein müssen.

Unverkennbar ist der Stil von Michael Bay, den man ab der ersten Minute sofort zu sehen und zu hören bekommt. Denn auch die Musik passt super zum Film und untermalt diesen in vollen Zügen. Das macht den Film einfach zu etwas besonderem und man merkt den vielfältigen Detailreichtum, den Bay damit an den Tag legt. In den letzten 30 Min. zieht sich der Film aber leider nur noch wie ein Kaugummi, wodurch wir finden, dass die über 120 Min. Länge eindeutig zu lang geraten sind. Kurzer und prägnanter hätten es auch getan.

Fazit
Ein etwas anderer Film vom Kult-Regisseur Michael Bay, der sowohl seine Höhen als auch seine Tiefen hat. Man kann aber sagen, dass die Höhen überwiegen und der Film getrost ein zweites mal gesehen werden kann

Bewertung: 7/10 Punkten

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