Donnerstag, 29. August 2013

Wir sind die Millers Kritik

Handlung
David Burke () ist ein kleiner Drogendealer, der zwar Köche und Hausfrauen, aber keine Kinder beliefert – davor schreckt er dann doch zurück. Was kann also schief gehen? Jede Menge! Zum Geschäft gehört natürlich, dass er sich möglichst unauffällig verhält. Leider muss er dann auf die harte Tour lernen, dass selbst gute Taten bestraft werden: Weil er ein paar Teenagern helfen will, wird er von drei üblen Punks angegriffen, die ihm sein Geld und seine Ware abnehmen. Wie soll David jetzt die umfangreichen Schulden bei seinem Lieferanten Brad () abtragen?

Um das Geld aufzutreiben und dabei seine Gesundheit nicht zu gefährden, bleibt David keine Wahl: Er muss ins große Drogengeschäft einsteigen und Brads aktuelle Lieferung aus Mexiko einschmuggeln. Der idiotensichere Plan besteht darin, seine Nachbarn so unter Druck zu setzen, dass sie ihm helfen: Die zynische Stripperin Rose (), der potenzielle Kunde Kenny () und die gepiercte, tätowierte Straßengöre Casey () werden kurzerhand als Ehefrau und zwei angebliche Sprösslinge rekrutiert, und schon brausen „die Millers“ in einem riesigen Wohnmobil am langen Wochenende über die Grenze … ein 4. Juli, der auf jeden Fall mit einem großen Knall enden wird.

Kritik
Von ist man schon einiges gewohnt, wenn es um den Bereich Komödie & Co. geht. Trotzdem gingen wir mit keinen allzu hohen Erwartungen in den Film, da auch der Trailer schon viel vom Film verriet. Bei der Story hat man nicht unbedingt das Rad neu erfunden, aber insgesamt machte man sich für eine nette Komödie bereit.

Unsere Erwartungen wurden aber übertroffen und das besonders durch den hervorragend zusammengestellten Cast. Alle harmonieren hier auf so einer Ebene, dass es einfach nur ein riesen Spaß macht allen auf der Leinwand zu zuschauen. Die Dialoge sind überaus witzig und die Gags zünden genau im richtigen Moment, sodass man im Kino viel zu lachen hatte.

Eigentlich ist man es ja aus den Trailern gewohnt, dass viele der witzigen Szenen schon verbraten werden und man im Endeffekt nicht mehr viel im Kino zu lachen hat. Das ist hier ebenfalls nicht der Fall und so bietet der Film auch hierbei eine große Bandbreite an witzigen Momenten.

Die Story ist nicht unbedingt vorhersehbar und bietet einige Wendung und nette Überraschungen, die man so nicht aus Komödien gewohnt ist. Die unterschiedlich gespielten Charaktere machen den Film so amüsant und einfallsreich zu gleich, dass einem die 116 Min. Spielzeit nicht zu lang vor kommen.

Bleibt aufjedenfall nach Ende des Films sitzen, denn dann bekommt man noch einige überaus lustige Outtakes zu sehen.

Fazit
Eine sehr gelungene und äußerst amüsante Komödie mit einigen Wendungen sowie guten Darstellern. Aufjedenfall einen Kinogang wert, wenn man auf diese Art Komödien steht!

Bewertung: 8/10 Punkten

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