Donnerstag, 19. September 2013

Die Jagd Kritik

Handlung
Nach einer schwierigen Scheidung hat der 40-jährige Lucas eine neue Freundin, einen neuen Job und befindet sich mittendrin, die Beziehung zu Marcus, seinem Sohn im Teenageralter, wieder herzustellen. Doch die Dinge gehen schief. Nur eine Geschichte – eine zufällige Lüge. Und als der Schnee fällt und die Weihnachtslichter leuchten, verbreitet sich die Lüge wie ein Virus.
Der Schock und das Misstrauen geraten außer Kontrolle, und die kleine Gemeinde findet sich plötzlich in einem kollektiven Zustand der Hysterie, während Lucas einen einsamen Kampf um sein Leben und seine Würde führt. Die Hexenjagd beginnt…

Kritik
Die Jagd thematisiert eine Problematik, wie sie im wahren Leben nicht anders sein könnte. Äußerst spannend und einfühlsam wird die Geschichte von Lucas () erzählt. Dabei wird keine große Effekthascherei verwendet, sondern ein ruhiger und dadurch sehr authentischer Erzählstil benutzt, um den Zuschauer die Thematik so nah wie möglich herüber zu bringen.

Die Wahl des Hauptdarstellers ist dabei besonders gut gelungen und man nimmt ihm die auswegslose Situation bis zur letzten Minute ab. Die musikalische Untermalung gelingt ebenfalls sehr gut und unterstützt den Film in seinen eindringlichen Szenen. Während des Films stellt man sich immer wieder die Frage, wie würde man selbst mit der Situation umgehen und würde man genauso handeln?

Fazit
Ein äußerst gelungenes und eindrucksvolles Drama, welches in verschiensten Facetten die Ausweglosigkeit aufzeigt.

Bewertung: 8/10 Punkten

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