Dienstag, 17. September 2013

Spring Breakers Kritik

Handlung
Von Kindesbeinen an sind Brit (Ashley Benson), Candy (Vanessa Hudgens), Cotty (Rachel Korine) und Faith (Selena Gomez) beste Freundinnen. Jetzt stehen die Spring Breaks vor der Tür und die Girls wollen, wie so viele Mädchen in ihrem Alter, nach Florida und dort richtig Gas geben. Das nötige Kleingeld, um den Trip zu finanzieren, beschaffen sie sich kurz entschlossen durch einen Überfall – und überschreiten damit eine gefährliche Grenze, von der es kein Zurück gibt. Euphorisch stürzen sich die Girls ins Abenteuer, taumeln von einem Exzess zum nächsten, bis sie auf einer Drogenparty festgenommen werden und im Knast landen. Rettung naht in Gestalt des unberechenbar-charismatischen Drogendealers Alien (James Franco), der die Mädchen aus dem Gefängnis holt. Durch seinen exzessiven Lebensstil beeindruckt er die Vier und schnell stellt sich eine gefährliche Verbundenheit zwischen Alien und den „Spring Breakers“ ein. Gemeinsam erleben sie den wildesten Trip ihres Lebens – voller Alkohol, Drogen, Sex und Gewalt.

Kritik
Spring Breakers ist kein typischer Mainstream-Film der eine breite Masse ansprechen möchte, sondern eine einzigartige Inszenierung von 4 Mädels () die einfach mal Spaß haben wollen und dann mit den Konsequenzen leben müssen. Die Zuneigung zur falschen Person wird hierbei sehr deutlich zum Vorschein gebracht.

Es werden in vielerlei Hinsicht Facetten von Amerika aufgezeigt, die sonst in Stillschweigen tabuisiert werden. Drogen, Sex und Gewalt stehen in diesem Film deutlich im Vordergrund, so wie es auch in der Realität zu finden ist.

Die Protagonisten überzeugen in ihren Rollen und bringen deutlich herüber, wie vergleichsweise gleich aufwachsende Mädels sich so in ihrem Charakter doch unterscheiden und verändern können. Einige sind von Anfang an hemmungsloser, andere entwickeln sich erst im Laufe des Films in diese Richtung. symbolisiert diese Grenzüberschreitung in der Zeit des Spring Breaks sehr eindringlich und bringt die Mädels in einigen Situationen dazu ihre Regeln zu wiederlegen, zu überschreiten bzw. aufzugeben.

Musik und Kamera machen dabei eine große Stärke des Films aus, denn sie unterstützen viele Situation sehr eindringlich und sind stets passend zum Kontext gewählt. Die Beats von Skrillex harmonieren ausgezeichnet mit den gelungenen Kamerafahrten und bringen die emotionen der Charaktere glaubhaft und überzeugend zur Geltung.

Fazit
Völlig abgedrehter Partytrip der durch seine originelle und kreative Machart noch einige Zeit nach dem Kinobesuch zum Nachdenken anregt. Es sei jedoch angemerkt, der Film spaltet die Massen im großen Stil und entweder die besondere Darstellungsart gefällt, oder eben nicht.

Bewertung: 8/10 Punkten

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