Freitag, 25. Oktober 2013

Gravity Kritik

Handlung
Bullock spielt die brillante Medizintechnikerin Dr. Ryan Stone, deren erste Shuttle-Mission vom erfahrenen Astronauten Matt Kowalsky (Clooney) geleitet wird - nach diesem Einsatz will er seinen aktiven Dienst beenden. Doch während eines scheinbar ganz normalen Weltraumspaziergangs kommt es zur Katastrophe: Der Shuttle wird zerstört - völlig haltlos bis auf das Band zwischen ihnen trudeln Stone und Kowalsky mutterseelenallein in die Finsternis.

Aufgrund des ohrenbetäubenden Schweigens wissen sie, dass sie den Kontakt zur Erde verloren haben … und damit jede Chance auf Rettung. Ihre Angst schlägt um in Panik, während jeder Atemzug ihren kleinen Vorrat an Sauerstoff reduziert.

Kritik
Nachdem wir das erste Mal den Trailer gesehen hatten, waren wir so gespannt auf den Film und hatten so einige Erwartungen. Letztendlich wurden wir auch nicht enttäuscht, denn Alfonso Cuaron´s Gravity, überzeugt vor allem durch sein Detailreichtum und die bildlichen Darbietungen. Alleine aus diesem Zusammenhang heraus kann man sagen, dass es sich hierbei um ein Meisterwerk handelt.


Alleine die Anfangssequenz zieht sich über mehrere Minuten hin und ist so perfekt dargestellt, dass man sich die ganze Zeit vorstellen musste - wenn jetzt einer 3 Sekunden vor dem nächsten Schnitt einen Fehler macht muss die ganze Szene noch einmal gedreht werden.

Man hat die ganzen 91 Min. das Gefühl selbst im Weltraum zu sein und auch der Hintergrund, dass das alles auf der Erde gedreht wurde ist aufgrund der erstklassigen Bilder kaum zu glauben. Endlich lohnt sich auch mal wieder der EInsatz vom 3D, denn dadurch taucht man noch viel mehr in das gezeigte hinein und die Schwerelosigkeit wird dadurch noch besser deutlich. Aus diesem Aspekt heraus konnten so einige 3D Effekte gut in Szene gesetzt werden.

Nicht zu vergessen der wunderbar abgestimmte Soundtrack, der einfach in jeglichen Situationen nahezu perfekt passt. Der generelle Sound im Film ist eher leise und zurückhaltend, wie es im Weltall auch wirklich der Fall ist, denn darauf legte Cuaron großen Wert. Wer hier mit einem riesigen Actionspektakel gerechnet hat, mit viel Sound und lauter Musik, der wird sehr enttäuscht werden und sollte den Film dann wohl eher meiden.

Die einzigen kleinen Schwächen stellt der Film in seinen Protagonisten dar. Man sieht Sandra Bullock über die Hälfte des Films fast alleine und irgendwie überzeugte sie uns hier nicht im vollen Maße. Denn vergleicht man das Ganze mit beispielsweise Tom Hanks in Cast Away, so wird doch deutlich, dass Hanks hier eindeutig mehr der Rolle gewachsen war. Auch einige kleine Längen weißt der Film auf, wo wir uns doch noch etwas mehr gewünscht hätten.

Fazit
Insgesamt ist der Film ein visuelles Meisterwerk, welches auch endlich mal wieder einen Mehrwert für das doch oft recht unangebracht, eingesetzte 3D ausmacht. Der Soundtrack ist einfach umwerfend und wer Filme wie Open Water mochte, wird diesen Film lieben!

Bewertung: 8/10 Punkten

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