Dienstag, 17. Dezember 2013

Die Monster Uni Kritik

Handlung
Disney•Pixar präsentiert eine skurril-lustige Geschichte, in der zwei grundverschiedene Monster zu allerbesten Freunden werden! Schon als kleines Monster träumte Mike Glotzkowski davon, ein großer Schrecker zu werden, und wie jeder weiß, kommen die Besten nur von der Monster Uni (MU). Doch schon während des ersten Semesters geraten seine Karriere-Pläne komplett durcheinander, als er auf den berühmt-berüchtigten

James P. „Sulley“ Sullivan trifft, den Star-Schrecker des neuen Jahrgangs. Fortan geraten beide ständig aneinander, bis der Konkurrenzkampf außer Kontrolle gerät und dazu führt, dass beide aus dem Schreckprogramm rausgeschmissen werden. Da erkennen Mike und Sulley, dass sie ab sofort zusammenarbeiten müssen, um ihren Traum doch noch erfüllen zu können. Mit einer bunt gemischten Monster-Truppe an ihrer Seite treten sie an, die großen Schreck-Spiele zu gewinnen, um somit zu beweisen, was sie wirklich draufhaben...

Kritik
10 Jahre mussten wir nun auf die Fortsetzung von Die Monster AG warten. War der erste Teil schon ein riesen Erfolg für Pixar, hatte man eigentlich auf eine schnellere Fortsetzung gehofft.

Nach einer langen Wartezeit beweist Pixar also auch hier wieder, wie detailbesessen und liebevoll Die Monster Uni gestaltet worden ist. Doch hat sich das lange Warten wirklich gelohnt?

Irgendwie will der Funken im Gegensatz zum ersten Teil nicht richtig überspringen. Die teilweise schwierigen Dialoge und humorvollen Szenen können auf das eine oder andere Kind nicht wirklich wirken. Am Anfang und am Ende des Films kommen die kleinen durchaus auf ihre Kosten, aber zur Mitte hin erleben diese eine ziemliche Ernüchterung. Und so muss man sich nicht wundern, wenn man nicht das geliebte Kinderlachen während des Films hört.

Die Idee, die Vorgeschichte von Mike Glotzkowski und Sulley während ihrer Uni-Zeit zu erzählen, hat uns sehr angesprochen. Der Film ist aber nicht nur was für die eingefleischten Fans der Monster AG sondern auch für all jene, die sich gerne gut gemachte Animationsfilme anschauen.

Die Emotionalität und Originalität aus dem ersten Teil kann die Monster Uni leider nicht erreichen. Irgendwie wird man das Gefühl nicht los, dass Pixar langsam die innovativen Ideen ausgehen und sie sich eher auf altbewährtes stützen.

Fazit
Ein Film für Jung und Alt, der leider nicht an seinen Vorgänger ran reicht. Dennoch im Bereich der Animationsfilme ein visuell fantastisch umgesetzter Film, der mit viel Herz und Liebe produzierte wurde.

Bewertung: 7/10 Punkten

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