Montag, 21. April 2014

Die Eiskönigin - völlig unverfroren Kritik

Handlung
Lose inspiriert durch das bekannte und beliebte Märchen Die Schneekönigin von Hans Christian Andersen, erzählt Disneys Die Eiskönigin - völlig unverfroren die Geschichte der furchtlosen Königstochter Anna, die sich - begleitet von dem schroffen Naturburschen Kristoff und seinem treuen Rentier Sven - auf eine abenteuerliche Reise begibt, um ihre Schwester Elsa zu finden, deren eisige Kräfte das Königreich Arendelle im ewigen Winter gefangen halten. In einem spannenden Rennen um die Rettung des Königreichs ringen Anna und Kristoff nicht nur mit den Naturelementen, sie begegnen auch mystischen Trollen und dem urkomischen Schneemann Olaf, der zu einem unverzichtbaren Begleiter auf ihrer Reise wird.

Kritik
Disney´s neues Animations-Abenteuer Die Eiskönigin - völlig unverfroren eignet sich hervoragend für Groß und Klein. Es scheint als hätte Disney wieder zu seinen Wurzeln zurück gefunden. Die Charakterentwicklung ist sehr gut gelungen und auch die musikalische Untermalung ist nicht nur nettes Beiwerk, sondern steht ganz im Gegenteil absolut im Vordergrund. Viele Teile der Geschichte werden durch Gesangseinlagen erzählt, natürlich ist das nicht jedermanns Sache, jedoch machte das doch Disney einst aus. Die Lieder bewegen sich allesamt auf einem hohen Niveau, allem vorran der zu recht Oscar prämierte Song Let it Go oder zu deutsch Lass jetzt los.

Die kühle und winterliche Atmosphäre die das moderne Märchen mit sich bringt kommt sehr schön zur Geltung und lässt den Zuschauer in die wundervolle Welt der Eiskristalle und Schneeflocken eintauchen.
Die Story ist insgesamt kindgerecht gestaltet, wirkt aber auch für das erwachsene Publikum nicht kitschig und aufgezwungen, sondern bietet viel Abwechslung und Witz. Die Effekte sind durchweg hervorragend gelungen, wem bereits die Animationen in Rapunzel - Neu verföhnt gefallen haben der sollte sich Die Eiskönigin - völlig unverfroren keineswegs entgehen lassen. Neben dem Stil der Charakterzeichnung sind hier noch viele sehenswerte Eisskulpturen zu bewundern. Obwohl das Rentier Sven nicht spricht, sorgt er neben Schneemann Olaf, durch seine tollpatschige Art, mit für die meisten Lacher im Film. Der Film ist mit über 1. Mrd. $ Einspielergebnis bereits der erfolgreichste Animationsfilm aller Zeiten und hat damit den Spitzenreiter Toy Story 3 (2010) vom Thron gestoßen.

Fazit
Eine wundervoll animierte Schnee- und Eis Kulisse mit umwerfenden Gesangseinlagen, durchdachter Story und fantastischen Charakteren sorgen für Spaß beim großen und kleinen Publikum.

Bewertung: 9/10 Punkten

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