Mittwoch, 28. Mai 2014

A Million Ways to Die in the West Kritik

Handlung
Der Schafzüchter Albert () ist ein Feigling mit losem Mundwerk und somit für die Bewohner der Wild-West Stadt „Old Stump“ ein unverbesserlicher Außenseiter. Er lehnt gewalttätige Auseinandersetzungen ab und hat noch nie einen Colt abgefeuert. Auch seine enttäuschte Freundin Louise () ist längst in die Arme des weniger ängstlichen Cowboys Foy () geflüchtet.

Doch eines Tages kommt eine bildschöne Fremde, Anna (), in die Stadt und weckt in Albert tief verborgene Lebensgeister - vor allem aber jenen Mut, ohne den man sich dem Kugelhagel und sonstigem Wahnsinn auf der Meile zwischen Sheriffsbüro und Saloon niemals aussetzen sollte. Albert verliebt sich in Anna, die nur leider zu erwähnen vergaß, dass ihr Gatte Clinch () ein ebenso schießwütiger wie eifersüchtiger Bandit ist. Alberts neu entdeckter Mut wird nun auf die Probe gestellt, denn wenn er nicht in den Staub der Hauptstraße beißen will, muss er die Sache diesmal selbst in die Hand nehmen.

Kritik
Fast 2 Jahre sind vergangen, seit Clinch (). Alle samt spielen ihre Rollen glaubhaft und trotz des komödiantischen Charmes kommt eben auch das Gangster Feeling realistischer rüber als in vielen anderen Komödien.

Der Spagat zwischen Komödie, Gangsterfilm und Romanze mit Western Flair klappt hier erstaunlich gut. Die sich entwickelnde Lovestory wird nicht durch plumpe und klischeehafte Momente zerstört, ganz im Gegenteil, selten hat es ein Film geschafft, der auf der einen Seite so derbe witzig ist, eine ebenso intensive, romantische Ebene zu erzeugen.

Vorrangig zeichnet sich der Film natürlich durch seinen teils heftigen, unter die Gürtellinie gehenden Humor aus. Aber mal ehrlich, ist es in der heutigen Zeit wirklich noch so schlimm, wenn Filme es immer wieder schaffen gerade durch diesen Fäkalhumor, Lachflashs beim Zuschauer auszulösen?


() das heiße Eisen Anna, charmant und verführerisch.

Fazit
setzt seinen Erfolg, welcher durch auch die breite Masse erreichte, fort.

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