Sonntag, 4. Mai 2014

Terminal Kritik

Handlung
Die mehrfach mit dem Oscar ausgezeichneten Hollywoodgrößen und haben mit Oskar-Preisträgerin diese bewegende Komödie über einen Weltbürger wider Willen gedreht. Nach seiner Ankunft am New Yorker John-F.-Kennedy-Flughafen gerät der Osteuropäer Viktor Navorski () in die Mühlen der Bürokratie. Durch einen Staatsstreich in seinem Land plötzlich heimatlos geworden, darf Navorski auch nicht in die USA einreisen! Gefangen in der hektischen Welt des Flughafens versucht Viktor, sich ein Zuhause zu schaffen. Er findet Freunde und einen Job, verliebt sich und lernt schließlich Amerika kennen …

Kritik
Terminal stellt bereits die dritte Zusammenarbeit zwischen und Der Soldat James Ryan (1998) und Catch Me If You Can (2002) konnten die beiden schon zeigen das sie durchaus in ihren gemeinsamen Projekten glänzen. Ob das in Terminal auch dieses mal wieder genauso gut gelungen ist erfahrt ihr in der nachfolgenden Kritik.

Der Film lebt praktisch von seinem grandiosen Hauptdarsteller Tom Hanks und bietet neben seinen komödiantischen Momenten auch etwas Dramaturgie und einen Funken Romantik. Die Idee den kompletten Film auf einem Flughafen spielen zu lassen klingt erstmal nicht sonderlich spannend und wäre ohne die überzeugenden darstellerischen Leistungen sicherlich auch nicht gelungen. Der Film beruht auf wahrer Begebenheit und erzählt die Geschichte des Iraners Mehran Karime Nasseri, welcher 1988 tatsächlich mehrere Monate auf dem Charles de Gaulle Airport verharren musste.

Auf gekonnt eingesetzte Kamerafahren oder Special Effects verzichtet Spielberg in Terminal gänzlich und kümmert sich anstelle lieber um die Charakterentwicklung und Story an sich. Doch auch ohne Effekthascherei gelingt es eine glaubwürdiger Geschichte aufzubauen und Hanks kann sich ein weiteres mal als Sympathieträger in die Herzen der Zuschauer spielen. Dabei gelingt ihm ein gekonter Spagat zwischen den angesprochenen Genre Elementen von Drama über Comedy hin zur Romanze, dies vereint er in seiner Darstellung gewohnt gut. Trotz teils wirklich witziger Momente driftet der Film nie ins lächerliche ab und sorgt über seine 2 Std., 8 Min. Spielzeit für kurzweilige aber dennoch sympatische Unterhaltung. An die beiden früheren Werke der Ausnahmetalente (Hanks, Spielberg) reicht Terminal nicht ran, bietet aber auch ein komplett anderes Szenario, für ein gänzlich anderes Zielpublikum.

Fazit
Wer einen netten Film für zwischendurch sucht, mit einer Prise Romantik, witzigen, aber nicht albernen Szenen und etwas gefühlsvolle Dramatik, ist bei Spielberg´s Terminal genau an der richtigen Stelle.

Bewertung: 7/10 Punkten

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