Dienstag, 3. Juni 2014

Das Schicksal ist ein mieser Verräter Kritik

Handlung
Hazel () und Gus () sind zwei außergewöhnliche junge Menschen, die den gleichen Humor und die Abneigung gegen Konventionelles teilen und sich ‚unsterblich‘ ineinander verlieben. Ihre Beziehung ist so einzigartig und wundervoll, dass die beiden es furchtlos mit ihrem gemeinsamen schonungslosen Schicksal aufnehmen. Gus macht Hazels großen Traum wahr: Gemeinsam fliegen sie nach Amsterdam, um dort Peter Van Houten () zu treffen, den Autor von Hazels absolutem Lieblingsbuch. Eine Reise, die das Leben der beiden entscheidend verändern wird. Eine faszinierende, poetische und zutiefst bewegende Liebesgeschichte über den Mut zu leben und zu lieben und die Kunst das Schicksal zu meistern.

Kritik
Die 22 jährige

Das Liebesdrama um die an Krebs erkrankten Jugendlichen bietet eine ungeheuer dichte Atmosphäre und erlaubt sich kaum Ausrutscher ins typische Lovestory Klischee. Einzig zu Beginn des Films kommt die Rolle des Augustus Waters, welche von dem bisher noch recht unbekannten

Einen weiteren wichtigen Aspekt des Films stellt die Musik dar, welche immer sehr präsent ist ohne dabei aber aufdringlich zu wirken. Sie wirkt einfach malerisch und unterstreicht die gefühlvollen Szenen im besonders positiven Maße - einfach wundervoll. Hier ist insbesondere der traumhafte Song All of the Stars von Ed Sheeran zu erwähnen, welcher sich ähnlich wie I See Fire (Der Hobbit: Smaugs Einöde), ebenfalls von Sheeran, wohl bald in den Charts wiederfinden dürfte.

Jede einzelne Szene, so unspektakulär sie von der Location selbst auch wirken mag, hinterlässt dank der überragenden schauspielerischen Leistungen einen unvergesslichen Eindruck. Die Auswahl der Drehorte passt dank einer intelligent inszenierten Story sehr gut ins Gesamtbild. Sind die Drehorte auch nicht sonderlich markant, spielen sie doch für den Verlauf des Films oft eine entscheidene Rolle. Ich denke nach dieser faszinierend, berührenden Leistung von

Fazit
Trotz der emotional nahezu unerträglichen Momente schafft es Das Schicksal ist ein mieser Verräter, dass der Zuschauer nicht völlig depressiv den Kinosaal verlassen muss. Denn neben vielen Szenen die zu tiefen schluchzen führen, gibt es auch jene, die so exemplarisch für den Frohmut der jungen Erkrankten stehen, dass zumindest ab und an ein kleines Aufatmen möglich ist. Ein so authentisches Liebesdrama, welches den Trauer und Schmerz, im Umgang mit tödlichen Krankheiten, so realistisch darstellt und zudem mit einem traumhaft passendem Cast aufwartet hat es zuvor noch nicht gegeben.

Bewertung: 9/10 Punkten

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