Donnerstag, 29. Januar 2015

Gewinnt den Thriller Stonehearst Asylum mit Kate Beckinsale und Ben Kingsley auf Blu-ray und DVD

Zur Heimkinoveröffentlichung des Thriller´s Stonehearst Asylum, am 30. Januar 2015, verlosen wir in freundlicher Zusammenarbeit mit Universum Film eine Blu-ray und eine DVD.

 Stonehearst Asylum ab 30. Januar 2015 auf Blu-ray und DVD!

Die fragwürdigen Behandlungsmethoden der Psychiatrie im 19. Jahrhundert

Darwinscher Stuhl
In diesem drehbaren Stuhl wurden „therapiebedürftige“ Patienten aufrecht sitzend festgeschnallt und zur Behandlung senkrecht rotiert. Bei bis zu 100 Umdrehungen pro Minute sollten mittels der auftretenden Fliehkräfte wohl positive Effekte auf die Gehirndurchblutung erzielt werden. Die Therapie endete meist, wenn der Patient bewusstlos wurde oder aus Mund oder Nase zu bluten begann. Auch das STONEHEARST ASYLUM ist mit einem derartigen Rotations-Stuhl ausgestattet.

Elektroschocks
Auf dem Gebiet der Elektroschock-Therapie ist die von Dr. Lamb (Ben Kingsley) geleitete Anstalt ihrer Zeit sogar voraus: Die Idee, „Irre“ mit Hilfe von Stromstößen durch den Kopf im wahrsten Sinne des Wortes auf andere Gedanken zu bringen, hatte eigentlich erst ab den 1930er Jahren Einzug in die psychiatrische Praxis gehalten. Und anders als viele vielleicht vermuten, gehört die sogenannte Elektrokrampftherapie heute zum üblichen Behandlungs-Repertoire bei bestimmen psychischen Erkrankungen. Nur leider ist das Personal im STONEHEARST ASYLUM beim damals noch experimentellen Einsatz der Stromstöße nicht gerade zimperlich und trägt mit allzu großzügigen Schock-Gaben so lediglich zum weiteren gesundheitlichen Abstieg der Versuchspersonen bei – bis hin zu komplettem Gedächtnisverlust.

Isolation und Dunkelhaft
Uneinsichtige Patienten, die sich gegen ihre Heilung wehrten oder anderweitig Ärger verursachten, wurden zur Strafe mitunter in Isolierzellen gesperrt. Ohne Kontakt zu anderen Personen und in Extremfällen sogar bei völliger Dunkelheit sowie unter schlimmen hygienischen Zuständen. Natürlich zogen derartige Isolierungsmaßnahmen nur noch weitere psychische Beeinträchtigungen nach sich – vor allem, wenn sie Wochen oder gar Monate dauerten.

Wasser-Therapie
Viele Behandlungsansätze der stationären Psychiatrie gegen Ende des 19. Jahrhunderts waren psychotherapeutisch ineffektiv, erwiesen sich im Nachhinein aber als praktische Foltermethoden. So wurde das Überschütten des Probanden mit Wasser – im Stile eines simulierten Ertrinkens – später unter der modernisierten Bezeichnung „Waterboarding“ beispielsweise im Gefangenenlager Guantanamo angewendet. Auch im STONEHEARST ASYLUM findet sich eine entsprechende Apparatur für diese unmenschliche Wasser-„Behandlung“.

„Schwitzkasten“
Zum Inventar vieler damaliger „Irrenanstalten“ gehörten Vorrichtungen, in denen die Patienten stundenlang in unangenehmen Zwangspositionen, teils wie in einer Sauna schwitzend, ausharren mussten. Diese Maßnahme diente wohl vornehmlich dazu, widerspenstige Insassen müde bzw. mürbe zu machen. Selbstverständlich sind auch im zeitgemäß ausgestatteten STONEHEARST solche Kästen installiert.

Zur Teilnahme am Stonehearst Asylum Gewinnspiel hier klicken, oder direkt das untenstehende Formular nutzen. 

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