Freitag, 18. September 2015

Der Marsianer - Rettet Mark Watney Kritik (OT: The Martian)

Handlung
Während ein gewaltiger Sandsturm die Notevakuierung der NASA-Basisstation auf dem Mars erfordert, wird der Botaniker Mark Watney () fortgerissen und man glaubt, er sei ums Leben gekommen. Da der immer stärker werdende Sturm die Landefähre zu zerstören droht, gibt Commander Lewis () schweren Herzens den Befehl, die Suche nach Watney abzubrechen und mit den verbliebenen vier Crewmitglieder zu starten, bevor es zu spät ist.
Aber Watney hat überlebt und versucht nun - vollkommen auf sich allein gestellt - auf dem unwirtlichen Planeten zu überleben. Mit seinem Einfallsreichtum, Überlebenswillen und dem Wenigen, das er hat, findet er einen Weg, der Erde zu signalisieren, dass er noch am Leben ist. Millionen Meilen entfernt arbeiten die NASA und ein Team von internationalen Wissenschaftlern unermüdlich daran, den „Marsianer“ heim zu holen; gleichzeitig planen seine Crewmitglieder eine waghalsige, wenn nicht gar aussichtslose Rettungsmission. Während dieses Vorhaben allen Beteiligten unglaublichen Mut abverlangt, rückt die Welt zusammen, um Watneys Rückkehr sicher zu stellen.

Kritik
Der Marsianer - Rettet Mark Watney fängt direkt, ohne viel rum Geplänkel, mit der Action an, als ein schwerer Sturm die Crew auf dem Mars zum schnellen abbrechen und heimkehren zwingt.
Dabei wird Astronaut und Botaniker Mark Watney schwer verletzt, in dem Glauben er sei schon Tod, auf dem Mars zurückgelassen.

Hauptdarsteller Matt Damon hat, mit allen emotionalen Fassetten, die seine Rolle Mark Watney im Film durchlebte, mehr als nur überzeugt. Er hat einen wirklich emotional mitgenommen. Man hat mit ihm gelitten, als er begriff, das er eigentlich nicht den Hauch einer Chance hat, mit den vorhandenen Ressourcen zu überleben. Mit ihm gelacht und sich gefreut, wenn eine seiner Ideen, manchmal erst nach einigen fehlgeschlagenen Versuchen, endlich erfolgreich waren.
Und hatte manchmal sogar etwas Pippi in den Augen, wenn/als seine Rettung zum Greifen nah war.

Auch die anderen Schauspieler haben in ihrer Rollen komplett überzeugt, sowohl emotional als auch rational. Sei es nun Jeff Daniels, als der Chef der NASA, der immer versuchte mit Verstand aber auch mit Herz Entscheidungen zu treffen.
Der Chef der Mars-Missionen gespielt von , der für seinen Astronauten alle Hebel in Bewegung setzt.
Oder die PR-Managerin der NASA gespielt von , die zwar nicht völlig herzlos, allerdings doch sehr auf die Präsenz in der Öffentlichkeit bedacht war.

Die Crew bestehend aus der Kommandantin Jessica Chastain, als Computergenie, als Pilot, Aksel Hennie als Chemiker und als Arzt (bekannt aus Captain America 1 & 2), überzeugten ebenfalls auf voller Länge mit ihren Reaktionen und Aktionen. Während man über die Crew-Mitglieder einige Hintergrundinformationen bekam, wurde Mark Watneys Hintergrund, z.B. seine Familie fast völlig außen vor gelassen, was allerdings nicht weiter schlimm war, da seine Figur einem sofort sympathisch war und man zum mitgerissen werden, keine weiteren Infos mehr brauchte.

Die Filmkulisse auf dem Mars, war durch die Wüstenlandschaft und das Spiel mit der eingesetzten Belichtung, genauso wie die detailreichen Raumstationen, sehr glaubwürdig gestaltet und wurde durch passende Musik für den Zuschauer nicht nur zur Leinwand-belustigung sondern zum wahren Erlebnis, als wäre man mitten drin.

Naben dramatischen- und Actionszenen gab es auch einige richtig gute Lacher.
Die 3D Effekte waren gut eingesetzt. Gerade im Hagel des Marssturms und bei dem Blick in die Raumstation Ares 3.

Fazit
Der ganze Film, hat als gut recherchierte Buchverfilmung, sehr stark überzeugt und es waren sowohl alle Rollen, als auch die verschiedenen Handlungen, der einzelnen Charaktere durchaus realistisch und nachvollziehbar. Die Mars-Landschaften, die Marsstation und die Raumstation waren faszinierend und detailreich, sodass man das Gefühl vermittelt bekommen hat, nun viel mehr darüber zu wissen.

Ich hab mich nicht eine Minute, trotz der Länge des Films (141 Min.), gelangweilt, sondern nonstop mitgefiebert.

Bewertung: 9/10 Punkten

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