Dienstag, 29. Mai 2018

6 Fakten über die verunglückte Titanic

©20th Century Fox Die überlebenden Crew-Mitglieder erhielten nach ihrer Reise nur den halben Lohn. Die Begründung der Reederei: Sie seien ja schließlich nicht am Zielort angekommen.
Selbst nach mehr als 100 Jahren beschäftigt der Untergang der Titanic noch die Medien. Zu unvergesslich sind die Fakten der echten Katastrophe sowie der Nachstellung mit dem Film aus dem Jahre 1997. Welche spannenden und weniger bekannten Fakten es zur wirklichen Begebung gibt und die wahre Geschichte hinter dem Titanic-Film erfahrt ihr hier.

Das wissen nur die Wenigsten
  1. Die ersten Notrufe der Titanic kamen am Cape Race in Neufundland an. Ein 14-jähriger Junge befand sich zu dem Zeitpunkt zufällig in der Funkstation, der Funker war nämlich kurz zuvor nach dem Leuchtfeuer sehen gegangen. Stunden vorher empfing die Funkstation durchgängig Feriengrüße der wohlhabenden Passagiere, die von dort nach New York weitergeleitet wurden. Den Notruf „Havestruckiceberg“ erhielt neben dem kleinen Jungen auch das Schiff Carpathia. Als es dem untergehenden Schiff zu Hilfe eilen wollte, kam es an einem Ort des Todes an. Nur ein paar Rettungsboote waren von dem prunkvollen Passagierschiff übrig geblieben und trieben neben etlichen Leichen umher.

  2. Nehmt ihr die Zeit der gegenwärtigen Szenen im Film von der Gesamtlänge des Films ab, bleiben 2 Stunden und 40 Minuten für die im Jahr 1912 spielenden Szenen übrig. Dieselbe Zeit brauchte das Schiff für den Untergang. Auch der Zusammenstoß mit dem Eisberg orientiert sich an der wahren Historie. Genau 37 Sekunden dauert laut Zeitzeugen die Kollision an.

  3. Wie die New York Times berichtet, kam in Wirklichkeit ein echter J. Dawson ums Leben. Joseph Dawson arbeitete als Crew Mitglied im Maschinenraum und hatte somit die schlechtesten Aussichten auf eine Rettung beim Unglück. Eigentlich war es aber nicht James Camerons Absicht reale Personen in das Drehbuch einzubauen und nur fiktive Charaktere zu nutzen. Erst nach der Fertigstellung stellte er fest, dass es J. Dawson wirklich gibt. Auch wenn der echte Dawson nicht pokern braucht, um an Bord der Titanic zu kommen, pilgern bis heute Fans zu seinem Grab auf dem Friedhof FairviewLawn in Nova Scotia.

  4. Jack Phillips, der Funker an Bord der Titanic, erhielt eine knappe halbe Stunde vor dem Unglück Warnungen vor einem Eisfeld eines anderen Schiffes. Doch er ignorierte sie missgelaunt und sandte „Shutup, I am busy, I am working“ zurück.

  5. Für die Produktion des Kino-Hits kamen laut IMDb ganze 200 Millionen US-Dollar bei auf. Im Vergleich benötigte der Bau des Schiffes von 1910 bis 1912 rund 1,5 Millionen Pfund, was umgerechnet in den Wert des Schiffes im Jahr 1997 150 Millionen US-Dollar wären. Beim Bau der Titanic waren 11.000 Menschen beteiligt. 18 Menschen fanden durch die Bauarbeiten ihren Tod, was für die damaligen Verhältnisse noch relativ gering ist. Fun-Fact: Die Arbeiter durften nur während der sogenannten „The Minutes“ ihre Notdurft verrichten. Über den gesamten Tag verteilt beträgt das bloß sieben Minuten.

  6. Auch vor dem Unglück blieb es während der Reise auf der Titanic nicht friedvoll. Denn ein kleineres Schiff wurde zu Beginn in die Schiffsschraube gezogen und dabei lädiert. Zudem brach im Kohlenstauraum ein Feuer aus, welches zum Glück auf der Fahrt noch gelöscht werden konnte.

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