Sonntag, 17. Mai 2020

Crash (1996) Blu-ray Review

Inhalt
Ein Autounfall erschüttert das kalte Gefühlsleben von James Ballard. Autos und
Karambolagen werden zur sexuellen Erfahrung und Sucht. Er gerät in die Welt von
Fetischisten, die nur ein Ziel haben: mit Autos crashen!

David Cronenbergs skandalöser Seelentrip provoziert durch Gewalt und Sexualität.
James Spader (BOSTON LEGAL), Holly Hunter (DAS PIANO) und Deborah Kara Unger
(THE GAME) brillieren in diesem „genialen Crashkurs in Sachen Perversität“
(cinema).

Blu-ray- und UHD-Weltpremiere mit brandneuer 4K-Abtastung vom original
Kamera-Negativ unter der Aufsicht von David Cronenberg und DoP Peter Suschitzky.
Mit HDR auf UHD.

Originaltitel: Crash
Blu-ray Veröffentlichung: 22. Mai 2020
Genre: Drama
FSK: 18
Laufzeit: 1 Std., 40 Min.
Produktion: Kanada, UK 1996
Regie: David Cronenberg
Darsteller: James Spader, Holly Hunter, Deborah Kara Unger, Rosanna
Arquette, Elias Koteas
Budget: 9 Mio. $
Verleih ©: Turbine Medien
Verpackung: Mediabook

Bild
Bildformat: 1,66:1 (1080p24 Full HD)
Kamera: Panavision Panaflex Platinum
Kameramann: Peter Suschitzky
Kinematographisches Verfahren: Spherical

Ton
DTS-HD MA 5.1 (Deutsch, Englisch)
DTS-HD MA 2.0 (Deutsch, Englisch)
Komponist: Howard Shore



Wertung Bildqualität: 4/10 Punkten
o Die Bildqualität weißt starke Schwankungen auf
- Bildrauschen ist durchgehend vorhanden, teilweise sogar sehr stark bis him zum leichten Bildkorn
- Die Bildhelligkeit ist ebenfalls stark schwankend und Spitzlichter kommen häufig viel zu grell samt Farbverfälschung vor.
- Die Farbgebung ist missglück, entweder zu trist, oder wiederrum zu Kontrastreich in künstlich zu stark aufgehellten Nachtszenen
- Schwarzwerte sind entweder ins gräuliche abdriftend, da durch Aufhellung Details sichtbar bleiben sollen, oder versumpfen auch mal gänzlich und verbergen Elemente in Bildrauschen
o Ganzheitlich betrachtet schneidet der Blu-ray Transfer von Crash schwach ab und ist auch unter Betrachtung des Alters (1996) einer der schlechteren Blu-ray Auswertungen aus den 90ern

Wertung Tonqualität: 7/10 Punkten
o Der DTS-HD MA 5.1 Ton basiert auf einem 4 Kanal Mix, weshalb keine Wunder erwartet werden sollten
o Trotz vieler Autoszenen ist Crash alles andere als Actionreichen und dies wirkt auch auf die Tonspur
+ Die Dialogverständlichkeit ist durchgehend gewährleistet, allerdings wirkt die Sprache leicht dumpf und könnte insgesamt etwas höher geregelt sein
- Hintergrundgeräusche sind nur sehr sporadisch zu hören, was der Filmatmosphäre vielleicht positiv zugutekommen soll, für mich allerdings eher das Gegenteil bewirke und eine sehr skurrile Atmosphäre schafft
- Der Score ist ebenfalls sehr verhalten, wenn zugleich zur Filmatmosphäre passend. Viele Szenen werden allerdings rein durch den Score begleitet und erhalten somit eine prägsame Wirkung
+ Einzig die Crash Szenen fordern die sonst schlummernden Speaker und selbst der Sub zuckt auch mal kurz. Detailreichtum bei splitternden Glas ist zwar vorhanden, allerdings auch nicht auf dem Stand des möglichen

Bonus & Extras:
Neue Interviews* in HD (ca. 140 Min.): Talk mit Viggo Mortensen & David
Cronenberg (ca. 52 Min.), Peter Suschitzky (Kameramann - ca. 20 Min.), Jeremy
Thomas (Produzent - ca. 17 Min.), Howard Shore (Komponist - ca. 23. Min.),
Deirdre Bowen (Casting Director - ca. 27 Min.).
Archiv: Interviews* zum Kinostart mit den Machern & Stars (ca. 22 Min.),
Hinter den Kulissen (ca. 11. Min.), US-NC-17-Trailer, Trailer (in HD: D &
US).
Kurzfilme* von David Cronenberg: THE NEST (ca. 9 Min.), CAMERA (ca. 6 Min.), AT
THE SUICIDE OF THE LAST JEW IN THE WORLD IN THE LAST CINEMA IN THE WORLD (ca. 4
Min.)
*optional mit deutschen Untertiteln


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